Referate und Besuche

DAS winterprogramm 2022 - WIR FREUEN UNS AUF SIE!

Die Veranstaltungen finden entweder im Bürgerarchiv oder im Rathaussaal Weinfelden statt und dauern etwa anderthalb Stunden. Der Eintritt kostet 10 Franken. Erleben Sie Geschichte und Geschichten aus alten Zeiten – mit Gefühlen, Augen und Ohren des 21. Jahrhunderts.      

Postkartenschönes Weinfelden um 1900

 

Montag, 17. Januar 2022, 19:30 Uhr, Rathaussaal

Geschichte und Geschichten aus Weinfelden

Martin Sax

Der Besuch dieser Veranstaltung kann ohne Anmeldung erfolgen, bedingt aber ein gültiges Covid-Zertifikat.


Gegen Ende des 19. und zu Anfang  des 20. Jahrhunderts wurden Postkarten ein beliebtes Mittel für schnelle und unkomplizierte Bild- und Textmitteilungen – quasi Social Media jener Zeit.

 

Man begann, über die Ortsgrenzen hinaus zu blicken, zu handeln und selber zu reisen. Telefonieren war teuer, und nur wenige Privatpersonen verfügten über einen eigenen Anschluss. Darum erlebten in dieser Zeit einfache, oft  kolorierte Lithografien als Ansichtskarten einen unerhörten Aufschwung.

 

Lassen Sie sich mit ernsten und heiteren Beispielen in die Vergangenheit entführen!

 

Kosten: Fr. 10.- pro Person

       



Offenes Bürgerarchiv

 

Dienstag, 25. Januar 2022, 19:30 Uhr, Bürgerarchiv 

Einblicke und Eindrücke

Franz X. Isenring

 

Der Besuch dieser Veranstaltung bedingt ein gültiges Covid-Zertifikat. 
Anmeldung erforderlich auf kultur.tourismus@weinfelden.ch oder 071 626 38 85


Im Archiv der Bürgergemeinde schlummern unzählige Urkunden, Karten, Akten und Bücher der „Herrschaft“ Weinfelden. Der Besuch gibt Ihnen einen Einblick in die Welt des Archivs. Sie sehen einen Teil der schönsten und wertvollsten Exponate und erfahren Spannendes über ihre Herkunft, Bedeutung, Werte und Hintergründe.

 

Treffpunkt: Haffterhof (Frauenfelderstrasse 8)
Kosten: Fr. 10.- / maximal 15 Teilnehmende pro Anlass

Anmeldung erforderlich auf 
kultur.tourismus@weinfelden.ch 

oder telefonisch an 071 626 83 85

 



Vom Geld und der Kantonalbank

 

Montag, 7. März 2022, 19:30 Uhr, Rathaussaal

Geschichte und Geschichten aus Weinfelden

Martin Sax

 

Der Besuch dieser Veranstaltung kann ohne Anmeldung erfolgen, bedingt aber ein gültiges Covid-Zertifikat.


Im Februar 1869 hatte das Thurgauer Volk einer neuen Verfassung zugestimmt, welche die Schaffung einer "Thurgauischen Kantonalbank" möglich machte. Am 25. November des gleichen Jahres genehmigte der Grosse Rat deren Gründung und zog äusserst knapp, nämlich mit 47 zu 46 Stimmen, Weinfelden gegenüber Romanshorn als Hauptsitz vor.

 

Am 1. Mai 1871 wurde die Bank in der allerersten provisorischen Geschäftsstelle im Parterre des Rathauses eröffnet. Wir begleiten Sie mit vielen Bildern und Erzählungen durch die Geschichte des Geldwesens in Weinfelden und die vielfältige bauliche Entwicklung am Ort. Diese war stetigen Veränderungen unterworfen, und manches Mal bewegten die Massnahmen die Weinfelder Bevölkerung. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf die Bankgeschichte(n) und das Geldwesen in unserer Gegend.

 

Kosten: Fr. 10.- pro Person

 



Ausserordentliche Ereignisse aus der "Keller-Chronik"

 

Dienstag, 15. März 2022, 19:30 Uhr, Bürgerarchiv 

Einblicke und Eindrücke

Franz X. Isenring


Der Besuch dieser Veranstaltung bedingt ein gültiges Covid-Zertifikat. 
Anmeldung erforderlich auf kultur.tourismus@weinfelden.ch oder 071 626 38 85


«1817 sammeln die Leute auf den Wiesen Gräser und Kräuter. Selbst Misthaufen werden durchwühlt, um Nahrung zu finden, so ekelhaft und schädlich sie auch sein mochte.»

«Im Jahre 1925 erhielt der Rathaussaal die elektrische Beleuchtung. Die Leuchter sind wahre Schmuckstücke des Kunstgewerbes.»


So erzählt und berichtet unter anderem die Weinfelder Chronik. Der Verfasser, Jacob Ulrich Keller, welcher von 1808 – 1869 an der Frauenfelderstrasse wohnte, hat 1864 die Chronik herausgegeben. Er schildert die Entwicklung seines Dorfes in chronologischer Form, leicht verständlich und unterhaltsam. 70 Jahre später hat die Weinfelder Verlagsbuchhandlung Neuenschwander die Chronik ergänzt und neu herausgegeben.


Franz X. Isenring versucht, einige historisch relevante und ausserordentliche Ereignisse aus der Chronik erzählend in den lokalhistorischen Kontext zu bringen.

 

Treffpunkt: Haffterhof (Frauenfelderstrasse 8)
Kosten: Fr. 10.- / maximal 15 Teilnehmende pro Anlass

Anmeldung erforderlich auf 
kultur.tourismus@weinfelden.ch 

oder telefonisch an 071 626 83 85

      


Diese Themen sind SELBST "GESCHICHTE",

DIE WIR VIELLEICHT SPÄTER WIEDER EINMAL AUFNEHMEN.


Von der Lesegesellschaft zur Regionalbibliothek

 

Geschichte und Geschichten aus Weinfelden

Martin Sax

Auch nach der Erfindung des Buchdrucks um 1450 und der Verbreitung erster Schriften im Volk blieb das "Lesen zum Vergnügen" die grosse Ausnahme. Noch hatten längst nicht alle Menschen Lesen und Schreiben gelernt. Doch bereits im Jahre 1792, also noch vor der Befreiung des Thurgaus und vor der obligatorischen Schulpflicht, wurde in Weinfelden eine erste Lesegesellschaft gegründet "zur Ausbreitung gemeinnütziger Kenntnisse am hiesigen Orte".

 

Der Anfang war mühsam. Der Verein umfasste jahrelang nur etwa 20 Mitglieder, und der Weg zur heutigen tollen Regionalbibliothek war weit. Diese Entwicklung möchten wir Ihnen gerne mit vielen Bildern aufzeigen, eingebettet in die Geschichte unserer Heimat und in Erzählungen zu den Lebensumständen der Menschen zur jeweiligen Zeit.

 



Wie Weinfelden mobil wurde

 

Geschichte und Geschichten aus Weinfelden

Martin Sax

Die riesige Bedeutung, welche Mobilität heute für uns hat, nahm vor weniger als 200 Jahren ihren ganz bescheidenen Anfang. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts begannen unter Regierungsrat Johann Conrad Freyenmuth Planung und Bau von einfachen Kantonsstrassen, und ab 1855 verband auch die Eisenbahn unsere Heimat mit der Welt.

 

Aber erst mit dem frühen Aufschwung der Fotografie gibt es auch Bildzeugnisse von der ungeheuren Entwicklung und Zukunftsfreude, welche am Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte. Aus der Weinfelder historischen Bildsammlung geben wir Ihnen Einblicke in die Verkehrsentwicklung, welche die Landschaft, die Dörfer und die Menschen bis heute prägt.